Wärmepumpen im Überblick
Luft, Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle – die Bauarten unterscheiden sich in Effizienz, Erschließungsaufwand und Genehmigungsbedarf erheblich. Die Übersicht stellt sie nebeneinander.
Was die Rechnung leistet – und was nicht
Die Wärmequelle bestimmt den Wirkungsgrad. Erdreich und Grundwasser liefern über das Jahr konstantere Temperaturen als Außenluft und erlauben damit bessere Jahresarbeitszahlen – erfordern aber Erschließung, Genehmigung und deutlich höhere Investition.
Welche Bauart für ein konkretes Grundstück in Frage kommt, entscheiden neben der Technik vor allem Platz, Untergrund, Wasserschutzgebiete und die Nachbarbebauung. Die Übersicht ordnet ein, die Auswahl folgt am Objekt.
Überschlägige Rechnung. Das Ergebnis dient der Einordnung und ersetzt keine Berechnung am Objekt. Verbindliche Aussagen zu Förderhöhe, Auslegung und Wirtschaftlichkeit setzen die Aufnahme des Gebäudes voraus. Stand der hinterlegten Ansätze: September 2026.
Zum Rechner und zur Sache
Welche Bauart ist die beste?
Die, die zum Grundstück passt. Sole-Wasser-Anlagen erreichen die besseren Arbeitszahlen, brauchen aber Bohrung oder Kollektorfläche und eine wasserrechtliche Erlaubnis. Luft-Wasser-Anlagen sind günstiger und schneller errichtet, dafür schwankt ihre Leistung mit der Außentemperatur und der Schallschutz wird zum Thema.
Was ist bei enger Bebauung zu beachten?
Bei Luft-Wasser-Anlagen der Schall. Die Außeneinheit unterliegt der TA Lärm, und die zulässigen Werte an der nächsten schutzbedürftigen Bebauung sind nachts deutlich strenger. Im dicht bebauten Rhein-Main-Gebiet entscheidet häufiger der Aufstellort über die Machbarkeit als die Technik.
Was hinter der Rechnung steht
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Zahlen für Ihr Objekt statt Richtwerte
Der Rechner arbeitet mit Annahmen. Wenn es konkret werden soll, rechnen wir Ihr Gebäude durch – mit den Werten, die tatsächlich gelten.