Behälter und Last
Maß, Bodenbeschaffenheit und Gewicht des schwersten wie des leichtesten Behälters. Danach richten sich Rollenteilung, Bahnbreite und die zulässige Belastung je Ebene.
Behälter werden hinten aufgegeben und laufen über geneigte Rollenbahnen von selbst nach vorn. Das trennt Nachschub und Entnahme räumlich, erzwingt die Reihenfolge und spart am Arbeitsplatz jeden Handgriff, der nur dem Umstapeln dient.
Das typische Bild an einem gewachsenen Montagearbeitsplatz: Behälter stehen zu zweit oder zu dritt übereinander, der volle steht hinter dem angebrochenen, und wer Material braucht, räumt erst einmal um. Jeder dieser Handgriffe kostet Zeit, ohne dass am Produkt etwas passiert – und irgendwann greift jemand in den falschen Behälter.
Ein Durchlaufregal löst genau das auf, indem es zwei Seiten schafft. Hinten wird nachgeschoben, vorne wird entnommen, und dazwischen sorgt das Gefälle dafür, dass immer der älteste Behälter vorne steht. Der Staplerfahrer stört den Montageplatz nicht mehr, und die Reihenfolge muss niemand mehr im Kopf behalten.
Ein Durchlaufregal ist keine Katalogware. Vier Größen entscheiden darüber, ob es im Betrieb funktioniert oder ob es nach zwei Wochen jemand mit dem Fuß nachschiebt.
Maß, Bodenbeschaffenheit und Gewicht des schwersten wie des leichtesten Behälters. Danach richten sich Rollenteilung, Bahnbreite und die zulässige Belastung je Ebene.
So gewählt, dass der volle Behälter nicht zu schnell aufläuft und der leere trotzdem sicher nachrutscht. Wir prüfen die Auslegung mit Ihren echten Behältern, nicht mit Annahmen.
Wie viele Behälter je Kanal gepuffert werden müssen, ergibt sich aus Verbrauch und Nachschubintervall. Daraus folgen Bahnlänge, Ebenenzahl und der Platzbedarf.
Die am häufigsten benötigten Teile kommen in den bequemen Greifraum, schwere Behälter nach unten. Auf Wunsch mit Rückführebene für Leergut auf der Entnahmeseite.
Bauweise: geschraubt aus dem Rohrstecksystem oder aus Aluminiumprofil, je nach Last und gewünschter Steifigkeit. Beides bleibt nachträglich änderbar – was wichtig ist, weil sich das Teilespektrum fast immer ändert. Die Grundlagen dazu stehen auf der Seite Industrielösungen.
Der Klassiker an der Linie oder im Supermarkt: mehrere Ebenen, Beschickung von hinten, Entnahme von vorn.
Eine geneigte Ebene direkt über oder unter der Arbeitsfläche, wenn nur wenige Teile bereitgestellt werden müssen.
Dieselbe Mechanik im Transportwagen, wenn die Bereitstellung mit dem Auftrag mitwandert.
Die Frage ist weniger die Stückzahl als die Häufigkeit. Sobald an einem Arbeitsplatz mehrmals pro Schicht Behälter umgestapelt, gedreht oder zur Seite geräumt werden, um an das richtige Material zu kommen, rechnet sich die Trennung von Nachschub und Entnahme. Bei einem einzelnen Behälter pro Tag lohnt sie sich nicht.
Das hängt vom Behälterboden, vom Gewicht und von der Bahnlänge ab und liegt in der Praxis meist zwischen zwei und fünf Prozent. Zu wenig Gefälle und der leere Behälter bleibt stehen, zu viel und der volle Behälter läuft zu schnell auf. Wir legen die Neigung auf den leichtesten und den schwersten vorkommenden Behälter zugleich aus und prüfen sie vor der Auslieferung mit Ihren echten Behältern.
Ja, und das ist der Grund, warum wir geschraubt und nicht geschweißt bauen. Ebenenhöhen, Bahnbreiten und die Zahl der Kanäle lassen sich mit Standardwerkzeug anpassen, wenn sich das Teilespektrum ändert. Ein geschweißtes Regal müssten Sie ersetzen.
Ja. Eine Rückführebene für Leergut ist eine der häufigsten Ergänzungen: Der leere Behälter geht auf der Entnahmeseite in eine tiefer liegende Bahn und läuft in Gegenrichtung zur Beschickungsseite zurück. Der Mitarbeiter am Arbeitsplatz muss ihn dann nicht mehr wegtragen.
Aufnahmen und Lehren, die das Bauteil in genau einer Lage zulassen – Ausrichten entfällt.
Zu den MontagevorrichtungenWagen, die zum Auftrag passen: Ebenenhöhe, Behälter und Rollen nach Einsatzweg ausgelegt.
Zu den TransportwagenEinhausungen, Prüfstände, Träger und Transportgestelle, für die es keine Bestellnummer gibt.
Zum SondergestellbauEin paar Fotos vom Arbeitsplatz, die Behältermaße und der Verbrauch je Schicht genügen für eine erste Einschätzung – ob ein Durchlaufregal das richtige Mittel ist oder ob das Problem woanders liegt.