Werkstückaufnahmen und Positionierhilfen
Aufnahmen, die das Bauteil formschlüssig halten, mit Anschlägen und Stiften an den Stellen, an denen die Geometrie eindeutig ist. Auf Wunsch mit Schnellspannern, wenn das Teil im Takt gewechselt wird.
Aufnahmen, Halter und Lehren, die das Bauteil in genau einer Lage zulassen. Wo eine Vorrichtung die Position vorgibt, entfällt das Ausrichten – und mit ihm ein großer Teil der Fehler, die sonst erst in der Prüfung auffallen.
Zwei Bauteile werden gefügt, geklebt oder verschweißt, und die Genauigkeit hängt daran, wie gut jemand sie zueinander ausrichtet. Das funktioniert – solange derselbe Mitarbeiter am Platz steht, solange es nicht eilt und solange niemand die spiegelbildliche Variante dazwischen bekommt. Sobald eine dieser Bedingungen wegfällt, steigt die Streuung, und der Ausschuss zeigt sich erst am Ende der Kette.
Eine Vorrichtung nimmt diese Entscheidung aus dem Arbeitsgang heraus. Das Bauteil liegt so, wie es liegen muss, weil es anders nicht hineinpasst. Was danach noch schiefgehen kann, ist deutlich weniger – und was noch schiefgeht, fällt sofort auf und nicht drei Stationen später.
Aufnahmen, die das Bauteil formschlüssig halten, mit Anschlägen und Stiften an den Stellen, an denen die Geometrie eindeutig ist. Auf Wunsch mit Schnellspannern, wenn das Teil im Takt gewechselt wird.
Lehren, die zwei oder mehr Fügepartner zueinander in Position halten, bis die Verbindung steht. Materialauswahl und Freistellungen so, dass Wärme, Klebstoff oder Werkzeug hinkommen, ohne die Lehre zu beschädigen.
Asymmetrische Anschläge, Prüfstifte und Aufnahmen, in die nur die richtige Variante passt. Wo mehrere Varianten über denselben Platz laufen, arbeiten wir mit wechselbaren Einsätzen statt mit mehreren Vorrichtungen.
Anschluss an vorhandene Tischgestelle und Profile, damit die Vorrichtung dort sitzt, wo gearbeitet wird – auf der richtigen Höhe, im richtigen Greifraum und ohne dass der Arbeitsplatz neu gebaut werden muss.
Was wir brauchen: die Zeichnung oder ein Muster des Bauteils, den Arbeitsgang, die geforderte Toleranz und den Platz am Arbeitsplatz. Wo keine Zeichnung vorliegt, messen wir das Muster auf. Zur Bereitstellung des Materials gehört die Vorrichtung meist unmittelbar dazu.
Zeichnung oder Muster, Toleranzen, Varianten. Dabei klärt sich meist, welche Fläche die verlässliche Bezugsfläche ist.
Skizze mit Anschlagpunkten und Spannstellen. Sie sehen vor dem Bau, wie das Teil aufgenommen wird und wo es freiliegt.
Fertigung, Montage und Prüfung mit Ihren echten Bauteilen – nicht mit einem Modell aus der Konstruktion.
Nach den ersten Serien zeigt sich, was noch klemmt. Geschraubte Bauweise heißt, dass Anschläge korrigierbar bleiben.
Die Vorrichtung hält und positioniert das Werkstück während der Bearbeitung oder Montage. Die Lehre gibt zusätzlich die Lage des Werkzeugs oder des Fügepartners vor, führt also den Arbeitsgang selbst. In der Praxis geht beides ineinander über, und viele unserer Aufbauten erfüllen beide Aufgaben.
Dass die falsche Lage geometrisch nicht passt. Ein asymmetrischer Anschlag, ein Stift an einer Stelle, an der das gespiegelte Teil keine Bohrung hat, eine Aufnahme, in die das Bauteil nur in einer Drehlage fällt: Der Fehler wird nicht bemerkt und korrigiert, er wird von vornherein unmöglich. Das ist zuverlässiger als jede Arbeitsanweisung.
Ja. Der überwiegende Teil dessen, was wir bauen, sind Einzelstücke oder Kleinserien von zwei bis fünf Stück. Genau dort, wo sich eine Sonderanfertigung rechnet, eine Anlagenlösung aber nicht.
In der Regel ja. Wir messen die vorhandenen Tischgestelle und Profile auf und binden die Vorrichtung daran an, statt den Arbeitsplatz zu ersetzen. Wo bereits ein Profilsystem im Einsatz ist, arbeiten wir im selben Maß weiter.
Bereitstellung im Gefälle: trennt Nachschub und Entnahme und erzwingt die Reihenfolge.
Zu den DurchlaufregalenWagen, die zum Auftrag passen: Ebenenhöhe, Behälter und Rollen nach Einsatzweg ausgelegt.
Zu den TransportwagenEinhausungen, Prüfstände, Träger und Transportgestelle, für die es keine Bestellnummer gibt.
Zum SondergestellbauSchicken Sie uns die Zeichnung oder ein Foto des Bauteils und beschreiben Sie kurz den Arbeitsgang. Wir sagen Ihnen, ob eine Vorrichtung das Problem löst – und wenn nicht, woran es sonst liegen dürfte.